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top1001.at by Computerwelt



Die größten IT-Unternehmen in Österreich

Turbo der heimischen IT-Branche

Das Engagement heimischer Unternehmen in der CEE-Region bringt einen signifikanten Wachstumsschub.

Im Rahmen der jährlichen Top 1001 der Computerwelt zeichnete sich ein aufschlussreiches Bild der heimischen IT-Branche ab. So konnte die österreichische IKT-Branche ihren Umsatz im Beobachtungszeitraum 2006/2007 auf beachtliche 30,1 Mrd. Euro steigern. Dies entspricht einem neuerlichen Umsatzwachstum von 1,1 Mrd. Euro gegenüber der Vorjahresperiode 2005/2006 mit 27,02 Mrd. Euro. Das Plus von 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresplus von 3,93 Prozent ist ein kräftiges Wachstumszeichen für die dynamische österreichische High-Tech-Branche und spiegelt auch das positive Wirtschaftswachstum in Europa wider.

Die Datenerhebung der Computerwelt stellt mit aktuell 6.456 erfassten Unternehmen nahezu eine Vollerhebung der gesamten österreichischen Branche dar. Die Computerwelt hat die freiwilligen Angaben der Unternehmen mittels Infozoom einer detaillierten Plausibilitätskontrolle unterzogen und mit den einzelnen Geschäftsberichten verglichen. Dabei lassen sich einige signifikante Trends gegenüber den vergangenen Jahren herauslesen. Der Inlands-Umsatz stagniert beziehungsweise ist sogar von ehemals 1,97 auf 1,87 Mrd. Euro leicht rückläufig. Das Wachstum der österreichischen IKT-Branche wird heute einzig und allein aus den Exporterfolgen generiert.

STRIKTES KOSTENMANAGEMENT
Der heimische Markt ist durch enormen Kostendruck, straffe Konsolidierung und beinharten Wettbwerbsdruck gekennzeichnet. Hingegen stiegen die Export/Auslandsumsätze um 14,44 Prozent von 3,86 Mrd. (2005/2006) auf 4,42 Mrd. Euro (2006/ 2007). Dabei sind es vor allem die Exportriesen die als Zugpferde agieren. Dies lässt sich auch an den Pro-Kopf-Umsätzen der Mitarbeiter nach Unternehmensgröße und Umsatz ablesen. Liegt der durchschnittliche Umsatz/Mitarbeiter bei regional/lokal operierenden Unternehmen, die vorwiegend im Dienstleistungsgeschäft tätig sind, bei 130.000 Euro, so steigt er bei überregional operierenden Unternehmen auf 190.000 Euro. Auf beachtliche 350.000 Euro Pro-Kopf-Umsatz kommen hingegen die Top-100-Unternehmen unseres Top-1001-Rankings, die sowohl lokal wie international operieren.

Diese hohe Produktivität steht mit striktem Kostenmanagement und damit auch knappen Personalressourcen im Einklang. Zwar steigt derzeit die Nachfrage nach hochspezialisierten Mitarbeitern rapide an, doch wurden in den letzten Jahren von den Top-1001-Unternehmen Mitarbeiter abgebaut oder outgesourced. Ihre Zahl sank von 112./2006) auf 97./2007). Vielfach wurden in den letzten Jahren ganze Entwicklungsabteilungen beispielsweise nach Tschechien, in die Slovakei, fallweise sogar in die Ukraine ausgelagert.

Dabei sind es vor allem die Länder Südosteuropas, zu denen Österreich, und ganz speziell Wien, das Tor zu weiterem Wachstum und Erfolg ist. Trotz aller gegenwärtigen Erfolge zwischen Lubljana, Zagreb, Belgrad bis Sofia und Bukarest darf aber nicht vergessen werden, dass es auch dort zu einer absehbaren Sättigung der Märkte kommen wird. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien bezeichnet Russland, Polen, Rumänien und die Tschechische Republik bis 2009 als attraktivste Ländermärkte in Osteuropa.

Die Studie des Instituts für Marketing-Management unter der Leitung von Arnold Schuh befragte 78 österreichische Unternehmen über ihre Einschätzung der zukünftigen Bedeutung der Region und zu Schwerpunkten in der Marktbeartung bis 2009. Eindeutiger Trend: Die Unternehmen möchten weiter wachsen und ihre Wettbewerbspositionen ausbauen. Mitteleuropa wird von den meisten Unternehmen außerdem bereits als „erweiterter Heimmarkt“ gesehen. 72 Prozent der befragten Firmen bezeichnen sich als Regional Player.

Hoffnungsmarkt Osteuropa

„Die Attraktivität aller Ländergruppen steigt bis 2009 weiter an, wobei Mitteleuropa von Südosteuropa und Russland an der Spitze der Reihung abgelöst wird. Den stärksten Zugewinn an Attraktivität können aber der Westbalkan und die Ukraine verbuchen“, sagt Arnold Schuh, Assistenzprofessor am Institut für Marketing-Management an der WU. Die Unternehmen sind deutlich auf Wachstum eingestellt: Drei von vier befragten Unternehmen wollen in den kommenden Jahren in neue Ländermärkte eintreten, ihr Leistungsangebot ausbauen und die Zahl der Kundensegmente erhöhen. An einen Rückzug oder eine Reduzierung des Engagements denkt niemand.

Trotz der Wachstumseuphorie steht aber die Steigerung der Ertragskraft an erster Stelle. „Vor die Wahl gestellt, ob die Gewinnung von Marktanteilen oder die Verbesserung der Ertragskraft wichtiger ist, plädiert die Mehrheit für die letztere Option“, so Schuh. Bevor die Unternehmen weitere Länder erobern wollen, konzentrieren sie sich zudem auf den Ausbau des Geschäftes in den bestehenden Märkten. Das Geschäft dort auf solide Beine zu stellen hat Vorrang vor der weiteren Expansion in neue Märkte. Die attraktivsten Ländermärkte aus österreichischer Sicht werden bis 2009 Russland, Polen, Rumänien und die Tschechische Republik sein. Neu daran ist der Trend zu den großen Märkten in der Region. Am riskantesten für das Geschäft sind Albanien, Russland, Ukraine und Serbien-Montenegro.

Eigene Vertriebsgesellschaften, produzierende Tochtergesellschaften und die Akquisition von lokalen Mitbewerbern sind die Marktbearbeitungsformen, die österreichische Unternehmen zunehmend nutzen wollen. Dienstleister sind stark an Kooperationen interessiert, die Marktbearbeitung über lokale Generalvertreter oder Importeure ist hingegen rückläufig. Bei der Verlagerung von Produktion, Supportleistungen und Produktentwicklung sind sie allerdings eher vorsichtig. 20 Prozent schließen einen solchen Schritt generell aus, 42 Prozent ziehen ihn kaum in Betracht, nur 16 Prozent tendieren in den kommenden drei Jahren dazu.

Lesen Sie mehr zur heimischen IT-Branche im aktuellen Top 1001 oder hier.

Dabei sind es vor allem die Länder Südosteuropas, zu denen Österreich, und ganz speziell Wien, das Tor zu weiterem Wachstum und Erfolg ist. Trotz aller gegenwärtigen Erfolge zwischen Lubljana, Zagreb, Belgrad bis Sofia und Bukarest darf aber nicht vergessen werden, dass es auch dort zu einer absehbaren Sättigung der Märkte kommen wird. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien bezeichnet Russland, Polen, Rumänien und die Tschechische Republik bis 2009 als attraktivste Ländermärkte in Osteuropa.

Die Studie des Instituts für Marketing-Management unter der Leitung von Arnold Schuh befragte 78 österreichische Unternehmen über ihre Einschätzung der zukünftigen Bedeutung der Region und zu Schwerpunkten in der Marktbeartung bis 2009. Eindeutiger Trend: Die Unternehmen möchten weiter wachsen und ihre Wettbewerbspositionen ausbauen. Mitteleuropa wird von den meisten Unternehmen außerdem bereits als „erweiterter Heimmarkt“ gesehen. 72 Prozent der befragten Firmen bezeichnen sich als Regional Player.

Hoffnungsmarkt Osteuropa

„Die Attraktivität aller Ländergruppen steigt bis 2009 weiter an, wobei Mitteleuropa von Südosteuropa und Russland an der Spitze der Reihung abgelöst wird. Den stärksten Zugewinn an Attraktivität können aber der Westbalkan und die Ukraine verbuchen“, sagt Arnold Schuh, Assistenzprofessor am Institut für Marketing-Management an der WU. Die Unternehmen sind deutlich auf Wachstum eingestellt: Drei von vier befragten Unternehmen wollen in den kommenden Jahren in neue Ländermärkte eintreten, ihr Leistungsangebot ausbauen und die Zahl der Kundensegmente erhöhen. An einen Rückzug oder eine Reduzierung des Engagements denkt niemand.

Trotz der Wachstumseuphorie steht aber die Steigerung der Ertragskraft an erster Stelle. „Vor die Wahl gestellt, ob die Gewinnung von Marktanteilen oder die Verbesserung der Ertragskraft wichtiger ist, plädiert die Mehrheit für die letztere Option“, so Schuh. Bevor die Unternehmen weitere Länder erobern wollen, konzentrieren sie sich zudem auf den Ausbau des Geschäftes in den bestehenden Märkten. Das Geschäft dort auf solide Beine zu stellen hat Vorrang vor der weiteren Expansion in neue Märkte. Die attraktivsten Ländermärkte aus österreichischer Sicht werden bis 2009 Russland, Polen, Rumänien und die Tschechische Republik sein. Neu daran ist der Trend zu den großen Märkten in der Region. Am riskantesten für das Geschäft sind Albanien, Russland, Ukraine und Serbien-Montenegro.

Eigene Vertriebsgesellschaften, produzierende Tochtergesellschaften und die Akquisition von lokalen Mitbewerbern sind die Marktbearbeitungsformen, die österreichische Unternehmen zunehmend nutzen wollen. Dienstleister sind stark an Kooperationen interessiert, die Marktbearbeitung über lokale Generalvertreter oder Importeure ist hingegen rückläufig. Bei der Verlagerung von Produktion, Supportleistungen und Produktentwicklung sind sie allerdings eher vorsichtig. 20 Prozent schließen einen solchen Schritt generell aus, 42 Prozent ziehen ihn kaum in Betracht, nur 16 Prozent tendieren in den kommenden drei Jahren dazu.

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